DIE GROSSE VERSUCHUNG

Herbst 2008 | Ahoi - Wenningstedt-Braderup Magazin

Pressebericht 4/2009

Ein respektabler Warenkorb aus Pflege-Produkten, frischem Quellwasser, Köstlichkeiten von Lamm und Ziege, schicken Textilien, Lutschbonbons, Austern, Strandkörben, Schmuck- und Töpferwaren sind original »made on sylt«. Eine beispiellose Erfolgsgeschichte schreibt eine Wenningstedter Unternehmerin mit höchst verführerischen Waren: Tania Langmaack versüßt mit Köstlichkeiten aus dem »Cafe Wien« und der »Schokoladenmanufaktur« den Alltag der Menschen aus der Republik.

Die Familie aus Köln hat ihren Kombi schon bis unters Dach bepackt. Bevor es auf den Autozug geht, versorgen sich alle in der Sylter Schokoladenmanufaktur im Tinnumer Industriegebiet mit süßen Souvenirs: Wenigstens zwei Dutzend handgeschöpfter Tafeln, Unterarmgroße Beach Boys aus Schoki, tütenweise Sylter Bamboleros mit ummantelten Espresso Bohnen, Marmeladen in nostalgischen Gläsern, Schoko Kugeln für heiße Milch und für jeden noch ein kühles Frucht Sorbet auf die Hand. Es ist Montagmorgen in aller Frühe. lm Laden der Manufaktur herrscht reger Betrieb.

Wobei das Wort »Laden« zu tief stapelt: Hinter der ochsenblutroten Holzfassade der Produktionsstätte verbirgt sich eine moderne Variante des Schlaraffenlandes. Im Entree des bonbonfarbenen Raumes rauscht ein Schokoladenbrunnen, hinter der gläsernen Vitrine zwinkern den Gast opulente Torten und garnierte Pralinen an. An der Giebelwand: Schokolade in 280 Geschmacks-Varianten. Mittendrin: Berge an phantasievollen Naschereien. Hüftgold aller Art.

Hinter der Glasfront sorgen Wesen in lupenweißen Schürzen für Nachschub. 15 Chocolatiers und deren Assistenten sind hier beschäftigt. Tief eintauchen in diese verführerische Welt können Interessierte auf Seminaren. Die Teilnehmer veredeln zum krönenden Abschluss sogar Garnelen und Schweinefilets mit Schokolade und verköstigen sie dann.

»Als wir hier gebaut haben, ging es mir ausschließlich darum, Produktion, Versand Lager und Logistik für unser Cafe Wien sinnvoll unter ein Dach zu bekommen. Das sich hier auch der Verkauf so großartig entwickelt, war nicht abzusehen«, berichtet Tania Langmaack bescheiden.

Doch die resolute Unternehmerin wäre nicht die Tochter von Ingrid und Willi, wenn sie diesen untrüglichen Riecher für brillante Geschäftsideen nicht schon mit in die Wiege gelegt bekommen hätte. Denn auch Konditormeister Willi Langmaack verstand sich auf Schokoladiges und bot das »Geschenk der Götter« in unterschiedlichster Form schon in den späten 60er Jahren im Cafe Wien zum Verkauf. Als Tochter Tania vor elf Jahren die Geschäftsführung der Vorzeige-Konditorei übernahm, kultivierte sie das Schokolade-Schöpfen.

Schokolade gewürzt mit rosa Pfeffer oder gefüllt mit zartschmelzendem Champagner Trüffel verkaufte sich in den letzten fünf Jahren in der Strandstraße wie geschnitten Brot. Einzelne Flops wie die Variante mit Knoblauch sind längst Geschichte. Der Versand über Katalog und Internet gewann an Bedeutung. Chefin, Mitarbeiter und Kunden hatten immer neue Ideen, für die es aber kaum noch Raum gab. Die Backstube des Stammhauses platzte aus allen Nähten.

»Da haben wir darin Nägel mit Köpfen gemacht«, erinnert Tania Langmaack den Moment, als sie vor drei Jahren entschied, richtig viel Geld in die Hand zu nehmen und in die neue Produktionsstätte mit Spezial Maschinen zu investieren. Gegen ein »immer höher, immer schneller, immer weiter« verweigert sich die Mutter dreier Kinder jetzt aber konsequent. »Wir wollen auf diesem Niveau bleiben, immer innovativ, aber als authentisches Sylter Produkt und ohne Ladenkette in der ganzen Weit«, beschreibt Tania Langmaack ihr Ziel.

Für sie ist Zeit, freie Zeit, mit ihrem Mann Uwe und ihren Kindern in ihrem Haus in Wenningstedt das höchste Gut. Zu diesen raren Muße Momenten gehört für Tania Langmaack dann durchaus auch ein Stück Schokolade, Sorte: »Maralumi Lait«. »Ich nehme aus dem Laden zwar nie etwas mit nach Hause, aber regelmäßig um 21.30 Uhr überkommt mich die Lust und dann fahre ich auch nochmal los...«, gesteht sie die eigenen Sünden.
Wie beruhigend, dass selbst die Meisterin der Schokolade der Versuchung nicht widerstehen kann.


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